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Rassen/Sarplaninac |
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Sarplaninac in der Nähe von Tetovo Foto aus den 50er Jahren von Ramadan Sulejmani |
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Sarplaninac..... "in ihm ist die ganze
Schönheit und die Wildheit des Sar - Planina Gebirges verankert, der Bergregion
mit kalten Winden und Felsen aus Granit, unter denen ihn seine Mutter geboren
hat. Er wird getränkt von
klaren Gebirgsquellen und er wohnt auf den Almen, die durch Rufen nicht
erreicht werden können, er wird liebkost von Generation zu Generation. Die beeindruckende
Wahrheit wird durch epische Erzählungen ergänzt, die von der mächtigsten
Hundegattung berichten, von ihren Auszeichnungen, ihrem Mut und Ihrer
Schönheit, sie wird durch die Vergötterung der Menschen auf den Gipfel des
Olymps der Hunderassen gehoben. So, wie sich der
Sarplaninac als Rasse formiert hat, die sich genetisch immer wieder
bestätigte, so ist auch sein Name entstanden und immer wieder bestätigt
worden.
Fara od Drndarskog Foto Dragan Drndarski In früheren Zeiten haben
nur die Hirten und die Wölfe den Sarplaninac gekannt. Die Menschen haben ihn
geschätzt und geliebt, ihn gepflegt und seine Schönheit bewundert. Die Wölfe verkrochen sich
vor ihm, verbeugten sich aber vor seiner Kraft und seinem Mut. Die Adler und
die Falken waren einst die einzigen Zeugen dieser Heldentaten und sie
verbreiteten ein Heldenepos von diesem mutigen Hundestamm bei ihren
gewaltigen Flügen weit über das Land. Aus den großen Höhen überschauten sie
die blutigen Arenen im ewigen Kampf mit den Räubern in den Bergen. Aus dem Buch"
Sarplaninci" von Obrad Skipic Sein Name sagt es aus, er
stammt aus dem gleichnamigen Gebirge, der Sar - Planina. Dieses Gebirge
erlangte traurige Berühmtheit im Yugoslawien Krieg. Denn immer wenn Flüchtlinge
über die Berge nach Macedonien kamen, überquerten sie die Sar - Planina.
Dieses Gebirge trennt den Kosovo von Macedonien und beginnt an der
albanischen Grenze. Herkunft:
Kole
od Drndarskog, 20 Monate alt Foto
Hartmut Deckert Über die Herkunft dieser
sehr alten Hirtenhunde ist viel geschrieben wurden. Streicht man die
wichtigsten Passagen zusammen, bleibt nicht viel übrig. So schreibt Dr. Marija
Jovanovic : "Der Sarplaninac ist der jougoslawisch-makedoniche Nationalhund.
Am öftesten trifft man ihn in seiner Heimat dem Sar Gebirge an. Auch sein
Name kommt dort her und bedeutet "Gebirgsbewohner von Saraberg".
Durch Jahrhundert lange geographische Isolation und raues Klima blieb die
Rasse in ihrer ureigenen Primitivität erhalten. Die Ahnen des Charplaninatz
stammen aus prähistorischen Zeiten. Sie wurden wahrscheinlich mehrmals durch
Handelsaktivitäten und Kriegszüge etc. der paleobalkanischen Reisenden nach
Asien oder von asiatischen Völkern über Migrationen zum Mittelmeerraum
gebracht. Die Vorfahren dieser Rasse sind die tibetnische Dogge und die
asyrischen Kampfhunde mit Blutzufuhr der Hofhunde der Epir und eingeborenen
balkanischen Hunden." Nicht richtig die
Behauptung, Vorfahren seien tibetische Doggen (siehe hierzu
"Geschichte"). Das diese Hunde als Vorfahren nicht in Frage kommen,
dürfte unterdessen erwiesen sein. Genauso wenig übrigens irgendwelche
"Kampfhunde", egal welchen Ursprungs. Und mit den Hofhunden des
Epir meint sie wohl Molosser und auch die scheiden als Vorfahren aus. Die
Gründe hierfür wurden ebenfalls bereits beschrieben im Kapitel
"Geschichte". Bei Milan Lazic ist noch
etwas weniger zu finden: "Der genaue Ursprung des Sarplaninac ist
unklar. Eines ist sicher: der Tibetische Herdenschutzhund ist mit dem
Sarplaninac nicht verwandt. Man weis nur, dass es seit Generationen - bei den
Hirten aus dem Gebirge - einen Hund gibt, der als "Sarplaninac"
bezeichnet wird. Somit wird die genaue Abstammung des Sarplaninac für immer
ein Rätsel bleiben." Stimmt nicht ganz, denn erst im Jahre 1957 wurde
dieser Name offiziell eingetragen, bis dato hießen die Hunde
"Illyrischer Schäferhunde", oder sie hatten Namen, die ihnen die
Hirten aufgrund äußerlicher Merkmale gaben. Davon später mehr. Und über die
Abstammung lässt sich schon einiges sagen. Auch Helmut Scholtes
stochert auf seiner Internetseite reichlich im Nebel, bzw. übernimmt einen
Text über diese Hunde. Er schreibt: "Die Geschichte des Sarplaninac ist
sehr alt, aber nicht besonders klar, es ist jedoch überliefert, dass, dem
Sarplaninac ähnliche Hunde, seit vielen Jahrhunderten von den Bauern und
Viehhirten Mazedoniens gezüchtet wurden. Es gibt viele Theorien,
wie der Sarplaninac in die östlichen Berggegenden von Jugoslawien gekommen
ist. Eine der Theorien ist, dass der Sarplaninac von dem alten Molosser Hirtenhund von Epirus stammt. Es waren
uralte Illyrianische Stämme, die auf der Balkanhalbinsel wohnten. Man glaubt,
dass der Molosser von den unbezähmbaren Tibetanischen Hunden abstammen, und
die wiederum von den Tibetanischen Wölfen abstammen. Sarplaninac zeigen die
Einzigartigkeit Ihres Temperamentes
Dank der Schäfer mit denen sie lebten. Seit Jahrhunderten suchten die
Schäfer von Sara, Korab, Bistra und Kopaonikberggegenden nur Hunde aus, die
imstande waren, die Herden zu verteidigen, unter erschwerten
Lebensbedingungen durch die Anwesenheit von großen Raubtieren, wie Wölfe
und Bären, die, wie man weiß, in
großen Mengen in Jugoslawien auftauchen. Die Schäfer brauchten
Hunde, die alleine mit der Herde in den Bergen gelassen werden konnten für
einige Tage, und die die richtigen Entscheidungen bei Gefahr treffen würden. Sarplaninanc bekamen 1939
volle internationale Anerkennung, als sie bei der FCI (Federatin Cynoloqugue
Internationale) offiziell eingetragen wurden. Zu der Zeit wurden sie als
Iliarische Schäferhunde mit der Nummer 41 eingetragen. Im Jahr 1957 , auf Antrag der Yugoslav
Cynological Association wurde Ihre Bezeichung in Jugoslawischer Schäferhund -
Sarplaninac umgeschrieben." Auch seine
Abstammungstheorie ist falsch und da sie sich mit zahlreichen anderen deckt,
wohl abgeschrieben. Dazu schreibt Roland Kaschel: "Über die Molosser
wurde schon sehr viel geschrieben, aber eigentliche Molosserhunde gab es
eigentlich nie. Das ist nur eine Prägung der modernen Kynologie für besonders
schwere Hunde. Es ist nur überliefert, dass es beim Volk der Molosser in
Molotien große, kräftige und mutige Hunde gab, die auch zum bewachen der
Herden verwendet wurden. Diese Hunde wurden aber auch immer für die
Großwildjagd, den Schutz der Siedlungen und bei Auseinandersetzungen mit
feindlichen Stämmen eingesetzt...In der Pindos Region Griechenland/Albanien
lag die Provinz Molotien. Das aus anderen Gebieten derartige Hunde nicht
erwähnt werden heißt nicht, dass es derartige Hunde dort nicht gab. Der
gesamte Balkan ist auf Grund seiner orographischen Besonderheiten schon immer
ein Gebiet gewesen, in dem die Herdenviehzucht ein entscheidender
Wirtschaftszweig war. Die Herdenviehzucht breitete sich vom Zweistromland
zuerst in Richtung Kleinasien-Balkan aus und dann erst in andere Teile der
Welt." Zurück zu Helmut Scholtes.
Eine Bemerkung kann ich mir da allerdings nicht verkneifen. Nämlich den Satz,
"Man glaubt, dass der Molosser von den unbezähmbaren tibetanischen
Hunden abstammen", als völligen Blödsinn zu bezeichnen. Wo hat es jemals
auf dieser Welt unbezähmbare Hunde gegeben? Und die Do-khyi Besitzer werden
hoch erfreut sein, wenn sie so einen Quatsch lesen. Und noch etwas frage ich
mich, welche östlichen Berggegenden meint er und wo bitte gibt es in
Yugoslawien Wölfe und Bären, die,
"wie man weiß, in großen Mengen in Jugoslawien auftauchen"? Auch nicht richtig, seine
Behauptung, Schäfer brauchten Hunde, die tageweise in den Bergen mit den
Herden alleine bleiben konnten. Wer sich schon mal ernsthaft mit Wanderschäferei und Nomadentum beschäftigt hat,
weiß, daß so etwas nie vorkommt. Es besteht nämlich kein Grund zu einem
derartigen Verhalten und die tägliche Arbeit der Schäfer läßt so etwas gar
nicht zu. Außerdem wären die Hunde völlig überfordert. Diese Behauptung kommt
allerdings in vielen Schriften vor und daher soll sie mal gesondert auf
dieser Seite behandelt werden. Viel mehr erhellendes habe
ich nicht gefunden. Daher mal ein anderer Versuch, den Ursprung zu verfolgen.
Ob er stimmt, sei dahingestellt, denn auch für den Sarplaninac gilt, wie für
alle Hirtenhunderassen, niemand hat jemals über diese Rassen in den
vergangenen Jahrhunderten Aufzeichnungen hinterlassen. Zwar wurde der Sarplaninac
als Rasse 1939 von der FCI unter dem
Standard Nr. 41 als "Illyrischer Schäferhund" anerkannt und 1957
wurde der Name in "Jugoslovenski ovcarski pas-Sarplaninac"
abgeändert. Aber vielleicht sind es mal wieder die kleinen Begebenheiten der
Geschichte, die bei der "Erforschung" der Herkunft helfen können.
Sarplaninac Hündinnen Fotos Dragan Drndarski Die
Illyrier Diese waren ein recht
unternehmungslustiges Völkchen. Ihr Besiedelungsgebiet erstreckte sich von Slowenien im Norden bis nach Macedonien
im Süden, immer schön an der Adria entlang. So umfasst der Begriff
"Illyrischer Schäferhund" alle Gebirgsgegenden des ehemaligen Yugoslawiens. Im Nachhinein betrachtet
war der "Erfinder" dieses Namens ein gewiefter Fuchs. Ging er doch
allen Konflikten, die zwischen den Nationalitäten Yugoslawiens entstehen
konnten, geradezu genial aus dem Wege. Andere haben diesen
Nationalitätenkonflikt nicht beachtet und so "schlagen" sich z.B.
heute Bosniaken und Kroaten um die wahre Herkunft des Tornjak. Und noch etwas
hat dieser Name ausgedrückt, nämlich das der "Illyrische
Schäferhund" ein Hund aller Bergregionen des ehemaligen Yugoslawiens
ist. Heute wird er beschränkt auf die Region der Sar - Planina. Vergessen
wird aber dabei, daß die Hunde auch im Kars - Gebirge Sloweniens oder im
Miroc - Gebirge in Serbien gearbeitet haben und dies noch heute tun. Nur die
"Entdecker" der Sarplaninac waren die Illyrer auch nicht, sie haben
sie höchstens beeinflusst. Vergessen wir daher mal eine Zeitlang die heutigen
Grenzen der Balkanstaaten und denken darüber nach, wer dort über die vielen
Jahrhunderte gelebt hat, noch heute lebt oder Einfluss auf die Geschicke der
Region nehmen konnte. Wer besiedelte oder durchwanderte den Balkan, brachte
oder nahm etwas mit, wer beeinflusste die Entstehung der Rassen? Diese Frage
stellt sich daher, weil ich vermute, daß alle Hunde des Balkan aus einem Hund
entstanden, bzw. es nur einen Hund gab. Dieser veränderte sich im Laufe der
Zeit, bzw. er wurde den Gegebenheiten angepasst. Dies war keine planmäßige
Zucht, sondern Schäfer und Hirten arbeiteten nur mit den Hunden, die sich
bewährt hatten. Da solch eine Sicht nie objektiv ist und da verschiedenen
Ansprüche gestellt wurden, veränderten sich die Hunde in den Ländern und
Regionen merklich. Die
Karakatschanen Angenommen, die ersten
Hunde kamen über Kleinasien nach Griechenland, so mussten sie von dort
weiterwandern. Dabei haben die Karakatschanen mitgeholfen, ein kleines
Völkchen, daß aus Griechenland stammen soll, dem aber auch ein macedonischer
Ursprung nachgesagt wird. So lebt heute in Bulgarien eine Minderheit der
Karakatschanen und diese dürften die Wege der alten griechischen Hirtenhunde
durch den Balkan ein ganzes Stück voran gebracht haben. Dazu zwei Zitate:
"... berichtet über Rassen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Es gibt aber
auch einige Hunde in Mazedonien welche als Karakachan oder griechische Hund
angesehen werden könnten." Und das zweite Zitat:
" Hier kann ich zustimmen, denn ursprünglich lebten die Karakatschanen
auch in Mazedonien. Fehringer erwähnte 1949 "die großen, langhaarigen ,
schwarz- weiß gefleckten Hunde als Wächter der Viehkrals in Mazedonien, die
dort Karakachan genannt wurden." Durch die Karakatschanen
sind so vielleicht die hellen und fast weißen, aber auch schw./weiß gefleckte
Hirtenhunde in das heutige südliche Yugoslawien gekommen, die man immer noch
vereinzelt sehen kann. Albaner Das Volk der Albaner hat
ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt, denn auch heute noch gibt es in
Teilen von Albanien Hirtenhunde, aber auch die vielen Kosovaren und
Macedonier albanischer Abstammung haben die Entstehung der Sarplanici
beeinflusst. Sicher wichtig, daß Albanien immer wieder unter Fremdherrschaft
stand und dadurch Hirtenhunde z.B. aus dem osmanischen Reich ins Land kamen.
Dazu ein kleiner Abriss der Geschichte: Altertum: Besiedelt von illyrischen
Stämmen im 1. Jahrtausend vor Christus. Mittelalter: Teil des Oströmischen
Reichs.1078 erste Erwähnung der Albaner. Um 1345 ist Albanien für mehrere Jahre
unter serbischen Herrschaft. Türkenzeit: Beginn der Türkenzeit in
Albanien1443 - 1468. Aufstand von Gjergji Skanderbeg (Georg Kastriota) gegen
die Türken. 1501 ganz Albanien osmanisch. Viele Albaner flüchten nach Italien
(Arbereschen), während andere zum Islam übertreten.1788 - 1822 Ali Pascha
Tepelena herrscht über den Epirus außerhalb der Kontrolle Konstantinopels. Schaut man sich diese
Geschichte an, könnte klar sein, daß sich Sarplaninac im Laufe der
Jahrhunderte immer wieder stark verändert haben und durch andere Rassen
beeinflusst wurden. Die
Aromunen Auch sie eine ethnische
Minderheit - der Name leitet sich vom römischen "Romanus" ab, deren
Angehörige im ganzen Balkangebiet leben. Teilweise assimiliert und integriert
in die verschiedenen Nationalitäten haben sie dennoch Ihre Kultur erhalten.
Ursprünglich lebten die Aromunen in der römischen Provinz Makedonien. Über
die Zahl der Aromunen, die man auch Wlachen oder Mazedo-Rumänen nennt, werden
sehr unterschiedliche Angaben gemacht. Je nach Standpunkt ist mal von 250.000
die Rede, mal von anderthalb Millionen. Im Donaudelta, im gesamten
Bereich der rumänischen Dobrudscha, arbeiten sie als Schaf- und
Ziegenzüchter. Ihre romanische Muttersprache haben sie bewahrt. Und diese
Tierzucht und Haltung hat eine ebenfalls sehr alte Tradition. Schaut man sich
deren Hunde an, erkennt man neben dem rumänischen Carpatin durchaus auch
Hunde, die aus Yugoslawien oder Griechenland stammen könnten. Neben Rumänien sind die
Aromunen aber auch heute noch in anderen Ländern zu finden, z.B. in Albanien.
Dazu ein Zitat: "Moschopolis war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als
Handels- und Kulturzentrum eine bedeutende städtische Siedlung - heute ist
es, amtlich Voskopoja, ein unbedeutendes Dorf mit etwa 700 Einwohnern im
Südosten Albaniens. Was die ethnische Zusammensetzung betrifft, soll es in
Voskopoja außer Aromunen und Albanern auch Karakatschanen geben. Mit dem Terminus
"Aromunen" bezeichnet man eine im Süden der Balkanhalbinsel (GR,
AL, Serbien, BG, R) beheimatete ethnische Gruppe." Ebenfalls eine Erklärung,
warum es nicht nur auf dem ganzen Balkan weißgrundige Hunde gibt, sondern
diese Farbe auch bei Sarplaninac auftritt ist ein Zitat von Roland Kaschel:
"denn die Wanderhirten aus Rumänien trafen sich auf ihren jahreszeitlichen
Wanderzügen in den verschiedenen Regionen und es kam so immer zu einer
Vermischung der unterschiedlichen Schläge....Die Hirten aus der Bukovina
tauschen auch heute noch HSH mit den Hirten aus der Karpatoukraine. Aus der
Ukraine holt man sich hauptsächlich rein weiße Hunde, den in der Ukraine als
"Karpatska Wyvcarska" bezeichneten Hirtenhund". Die
Goraner Yugoslawien war groß und
reich an Völkern. Eines darf nicht vergessen werden, die Goraner. Dazu schreibt die Stuttgarter Zeitung am
18. 12. 2001: "Dragash war nie wohlhabend. Die Bergregion am südlichsten
Zipfel der Provinz Kosovo mit 2500 Meter hohen Gipfeln... hat selten
die Aufmerksamkeit eines Politikers geweckt... Doch eines hat die Region
ihren kosovarischen Nachbarn voraus: Sie wird von einem Politikergremium
geführt, in dem zwei sich nicht eben freundlich gesinnte Volksstämme seit den
Kommunalwahlen im vorigen Jahr zusammenarbeiten. Zwei Drittel der rund 35 000
Bewohner von Dragash sind Kosovo-Albaner, ein Drittel Goraner. Diese Volksgruppe
mit slavischen Wurzeln ist im Mittelalter aus der bulgarischen Tiefebene
eingewandert und hat sich eine Sprache bewahrt, die mazedonische, türkische
und serbische Elemente enthält...Dragash könnte ein Modell sein für ein
multiethnisches Kosovo... In der Kreisverwaltung von Dragash dagegen arbeiten
nicht nur die Führungsspitzen multiethnisch. Ein Drittel aller öffentlichen
Angestellten kommen aus Goranerdörfern, zwei Drittel seien
Kosovo-Albaner. Allerdings wurde die
Annäherung der beiden Volksgruppen auch erleichtert, weil sie denselben
muslimischen Glauben teilen. Der Frieden hat es auch in Dragash schwer.
Goraner sind nach wie vor extremen Anfeindungen ausgesetzt. Da genügt ein
Wort Serbokroatisch...Viele, nicht alle Goraner hatten ein leidlich gutes
Verhältnis zu den früheren serbischen Machthabern in der jugoslawischen
Provinz Kosovo. Dragash ist in zwei praktisch bereinigte ethnische Gebiete
geteilt... Doch in der Provinzhauptstadt Dragash -Stadt mischten sich die
beiden Ethnien. Denn ein Grund für das Schneckentempo der Entwicklung in
Dragash ist die tief verwurzelte Stammeskultur mit ihrer Tendenz zur
ethnischen Isolation. Innerhalb des Kosovo diesem Milieu zu entfliehen ist
Goranern jedoch nicht möglich."
Hirtenhund der Goraner Foto Dr. B. Traxler Ein Teil der Goraner ist
in den letzten Jahrhunderten immer wieder in den Norden abgewandert, also
nach Serbien, die anderen sind geblieben. So genießen Goraner heute in
Serbien einen guten Ruf als Konditor und Zuckerbäcker. Die im Kosovo blieben,
zogen mit Schaf und Hund in die Berge und auch sie haben einen eigenen Schlag
des Sarplaninac. Viele dieser "Goranerhunde" sind kupiert und es
gibt auch ausgesprochen stockhaarige Hunde. Waren die Jahrhunderte
bisher eine "Multikulti Gesellschaft der Hirtenhunde", so begann
man im ehemaligen Yugoslawien Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Einteilung
der Hunde in Rassen wie in anderen europäischen Ländern auch. Hierbei aber
spielten die vielen nationalen Befindlichkeiten der verschiedenen Völker
Yugoslawiens eine große Rolle. Zudem waren sich die Kynologen des Landes
nicht einig, was sie unter einem yugoslawischen Hirtenhund verstehen sollten.
Denn die Frage stellte sich, ob darunter der alte Schlag der Hunde der Sar -
Planina gemeint sein sollte, oder die auch die Hunde Sloweniens und
Kroatiens, die zwar von diesen abstammten, aber sich im Laufe der Zeit
verändert hatten. Der kleinste gemeinsamste
Nenner hieß daher "Illyrischer Schäferhund" und darunter fanden
alle Schläge eine einengende und falsche Heimat. Falsch deswegen, weil sich
unterdessen in Slowenien der
"kleine Bruder" des Sarplaninac etabliert hatte. Nach der
Trennung dieser beiden Hunde hieß dieser erst "Karst - Schäferhund"
und später Kraski Ovcar. Dazu schreibt Dr. Ludwig
Matlas: "Trotz der Tatsache, daß der Kraski Ovcar eine sehr alte,
bodenständige Hirtenhunderasse ist, ist sie züchterisch gesehen jedoch sehr
jung. Der erste überhaupt eingetragene Wurf fiel 1928 im Zwinger
"Podgora", Züchter war Dr. I. Lovrencic.... Erst 1939 wurde die Rasse
unter dem Namen "Illyrischer Schäferhund" in Stockholm anerkannt.
Über die Herkunft kann man nur Vermutungen anstellen. Genaue Nachweise, woher
die heutigen Hirtenhunde und doggenartigen Hunde stammen, kann man nicht
führen... Somit können wir annehmen, daß der Illyrische Schäferhund von
bodenständigen Hunden aus Epirus (westlich vom heutigen Mazedonien)
abstammt.... Dieser Hund hat sich von
der Sarplanina über den ganzen Sandjak, die Suva planina und die Stara
planina östlich und nordwestlich über das Kopaonik- und das Dinara-Gebirge
bis zum Karstgebirge, der Kras in Slowenien verbreitet.... Bei jeder Herde waren als
Wächter... Hirtenhunde beschäftigt. Sie bewachten die Schafe in den großen
Gebirgsöden vor Wölfen und nicht selten auch vor Bären. Nach Nordwesten hin
wurden die Bauern immer ärmer und die Herden immer kleiner. Mit ihnen hat
sich auch der eingesetzte Hirtenhund verändert - frei nach dem Motte: großer
Bauer, großer Hund, kleiner Bauer, kleiner Hund. Auch gab es in Slowenien
nicht so viele Wölfe und Bären wie im Süden Jugoslawiens, so daß die
verwendeten Hunde nicht so riesengroß sein mussten.... Die ursprünglichen
Hirtenhunde im Karst, Brkini, Snezik und bis ins Gebirge um Kocevje waren
somit kleiner und hatten auch ein etwas anderes Aufgabengebiet als die
Artgenossen im Süden. Die Karstschäferhunde haben die Schafe nicht nur
bewacht, sondern halfen auch beim Hüten, ihre Arbeit war also
vielseitiger.... Im Jahr 1924 wurde als erster Krasevec ein Hund namens
"Levi" zur Eintragung vorgeführt. Wie schon erwähnt, wurde
der Illyrische Schäferhund erst am 2.6.1939 offiziell anerkannt. Sein
Standard wurde 1948 anlässlich der FO -Konferenz in Bled (Jugoslawien)
vervollständigt und dabei auch der Schargebirgshund als eine Variante des
Illyrischen Schäferhundes anerkannt. Der Name "Illyrischer
Schäferhund" stammt übrigens von Dr .Lovrencic, da der Hund als
"Karst-" oder "Istrianer Schäferhund" möglicherweise von
der italienischen Vormacht als italienische Rasse vereinnahmt worden wäre. 1954 hat der kynologische
Dachverband Jugoslawiens (JKZ) den Illyrischen Schäferhund in Sarplaninac
umbenannt und von der FCI 1957 anerkennen lassen. Dies geschah aus reiner
Republiken - Rivalität. Die Slowenen protestierten lautstark und beharrten
auf der eigenständigen Rasse. So gab es im Jahre 1967 in Zagreb eine
Kommission des JKZ, die den Kraski Ovcar nach etlichen Körungen in Maribor,
Slovenska Bistrica und Ljubljana standardisierte. Als Kraski Ovcar wurde die
Rasse endgültig offiziell anerkannt und erhielt den ursprünglichen Standard
am 11. 3. 1989. Der Sarplaninac bekam einen neuen Standard."
Kraski Ovcar Hündin Foto Familie Bibulovic Bevor diese Trennung
vollzogen wurde, beeinflusste dieser kleinere Hund aus dem Norden auch die
Zucht des Sarplaninac. Aus dieser Zeit stammt z.B. die im Standard beider
Rassen angegebene Farbe grau oder eisengrau. Die "alten" Farben der
Hunde aus der Sar - Planina wurden etwas verdrängt. Aber auch die Größe ging lt. dem Standard des Sarplaninac nach
unten. Heute noch heißt es daher, größere Hunde seien erwünscht. Ein
Sarplaninac, der in standardgerechter Größe steht, hat auf Ausstellungen
keine Chance mehr. Zahlreiche Experten und
Liebhaber des Sarplaninac wollten diese Entwicklung nicht akzeptieren und
verwiesen immer wieder darauf, daß der Sarplaninac seinen Ursprung in den
Regionen der Sar - Planina hat und die dortigen Hunde wieder in der Zucht
eingesetzt werden müssen. Gab es doch bis dahin bereits einen Unterteilung in
sogenannte "Showhunde" und Hunde aus Arbeitslinien. Allerdings wird
hier meiner Meinung nach der Fehler gemacht, die alten Schläge der Albaner
und Macedonier als Arbeitshunde zu bezeichnen und eher serbische Hunde als
Showhunde darzustellen. Das ist deswegen falsch, weil alle Regionen
Yugoslawiens, wie schon beschrieben, ihre regionalen Hunde haben. Dazu kommt,
daß auch Armee und Polizei sich einen eigenen Schlag heranzog, denn
Diensthunde sollten leichter sein. Wie sehr die Meinungen
auseinander gingen und wie sich die Entwicklung vielleicht noch korrigieren
läßt, möchte ich anhand eines
Artikels darstellen, der anlässlich einer Tagung Ende März 1998 in
Smederevska Palanka geschrieben wurde. Obwohl er sehr lang ist, möchte ich
ihn nur geringfügig kürzen um den Sinn nicht zu entstellen: Ungeeignete
und überbetonte Standardvorgaben, Quelle
der Irrtümer auf dem Scheideweg des Phänotyps Obrad
Skipic „Ein kynologisch
standardgerechter Sarplaninac wurde aus nur einem phänotypischen Muster der
ursprünglichen Population der Hirtenhunde aus dem Sar Planina Gebirge
gewonnen. ("Ein Ausschnitt des genetischen Materials aus der gesamten
Population und mit einem System von züchterischen und selektiven
Eingriffen" Ferid Muhic.) Diejenigen, deren
beliebtestes Thema die Frage ist "wohin geht der Sarplaninac?",
umgehen dieses Problem sehr sorgfältig, damit sie nicht in etwas
hineingeraten und etwas aussagen, was für die Bewegungsrichtung des Typs
aussagekräftig wäre. Es ist nicht aussagekräftig, wohin der Sarplaninac sich
entwickelt, sondern woher er kommt. Sie sehen es besser als andere wohin er
sich entwickelt, deshalb teilen sie das nicht mit, denn sie sind nicht
bereit, am Anfang zu beginnen, sondern sie fangen in der Mitte an....Es geht
immer um die Frage, woher die Rasse kam, als der Standard festgelegt wurde,
woher sie kam, als der Typ festgelegt wurde. Man wich aus in eine
Verschwörung des Schweigens, vernachlässigte systematisch die Mitteilung
zweier Wahrheiten, daß die Hunde aus dem Sar Planina Gebirge nicht in dem
Standard berücksichtigt wurden, und daß sie auch nicht selbständig einen
eigenen Standard bekamen.... Die Wahrheit ist doch, daß
dem Sarplaninac schon am Start mit dem ersten Standard die Rampe gesperrt
wurde, und daß er nirgendwohin aufbrechen konnte. Die Rampe wurde auf der Sar
Planina gesperrt, dem Ursprungsgebiet, also der genotypischen und
phänotypischen Quelle dieser besten Rasse der Welt. Da wir immer nur davon
sprachen wohin der Sarplaninac geht und nicht einmal erwähnten woher er
gekommen ist, vollziehen wir mit diesem jahrzehntelangen Schweigen der Rasse
gegenüber ein Unrecht, das bewusst niemand begehen würde. Deshalb ist es
verständlich, daß der ursprünglich standardgerechte Hund, der nur nach diesem
ausgewählten Muster ausgesucht wurde, keine Anerkennung des prunkvollen,
phänotypischen Hirtenhundes vom Sar Planina Gebirge zuließ, und auch keine
Erwähnung des Namens Sar Planina stattfand. Der Sarplaninac wurde schon am
Start seiner kynologischen Laufbahn umgetauft und wie schon erwähnt, wurde
seine ursprüngliche Abstammung nicht beachtet, man kümmerte sich nicht darum,
wo seine Wurzeln lagen, nämlich im sonnigen und farbenfrohen Sar Planina
Gebirge. Mit dem zweiten Standard
im Jahre 1957 wurde der SAR auch nicht phänotypisch an seine Vorfahren
gebunden. Es trat aber damals zum ersten Mal der Name Sarplaninac auf, wenn
auch nur als Varietät des Karster Schäferhundes. Beide sind aus der
Population entstanden, die als Vorbild für den Standard 1939 gedient hat.
Erst mit dem dritten Standard, der nach weiteren Jahrzehnten erstellt wurde,
1968, löste sich der Sarplaninac von seinem eisengrauen und schwächeren
Bruder im Standard los, aber man läßt ihm auch jetzt noch nicht seine
Freiheit im rassischen Ausdruck. Er bleibt weiter im engen Anzug, in dem er
es sich phänotypisch nicht bequem machen kann. Es kommt zur definitiven
Legalisierung des Karster Schäferhundes, seiner Standardisierung. Seit
vorigem Jahr (1987) wird der neue, von der FCI angenommenen Standard für den
Karster Schäferhund festgeschrieben. Dieser wurde zum ersten Mal 1939 unter
der Ordnungszahl 41 standardisiert. Fast 60 Jahre sind wir in
dem Glauben verhaftet, daß der Standard 41 der erste Standard des Sarplaninac
ist. Wir haben den Sarplaninac schlecht behandelt, indem wir uns der Politik
in der sachkundigen Arbeit beugten, die die Standardisierung des Karster
Schäferhundes ermöglichte.... Mit dem anfänglichen
Umtaufen, mit dem Ignorieren des Rassenamens und des Ursprungsgebietes der Rasse,
mit dem zerstückelten abgewerteten und verarmten phänotypischen Bild der
Rasse Sarplaninac wurde der erste Standard erstellt. Ängstlich wurden
unerhebliche Veränderungen später akzeptiert, und all das war jahrzehntelang
begleitet von einer bedeutenden Lehre, einer ausgewählten Uniformität und
Einseitigkeit durch eine dauerhafte Isolation des genetischen Zuflusses von
der Quelle. Dadurch entwickelten sich standardgerechte Hunde über
Generationen hinweg völlig abseits der ursprünglichen Generationen von Hirtenhunden
aus dem Ursprungsgebiet und es wurde eine phänotypisch neue Rasse geschaffen
und als Karster Schäferhund registriert. Es war das erste Mal, daß man aus
einer Rasse eine andere formte, und darin hatte man Erfolg... Ein Teil der verbliebenen
Population von Hunden wurde niemals aufgeteilt, ihr wurde jedoch das Recht
gelassen, sich anders zu nennen, nur nicht Karster Schäferhund. Diese
verbliebene Population, für die sich kynologisch niemand besonders
interessierte, hatte noch keinen eigenen Namen, obwohl sie aufgrund der
gemeinsamen Entstehung, der gemeinsamen Herkunft, den gemeinsamen Zuchtzielen
als Rasse identifiziert gewesen sein müsste....Für diese Rasse wurde der
Standard erst im Jahr 1968 geschrieben. Es war sehr schwierig und auch sehr spät
und es gab wenig fachkundige Forderungen der Kynologen. Auch deshalb war es
schwierig, weil jahrzehntelang die gleichen Forderungen im Ziele kaum
Unterschiede zum Karster Schäferhund aufzeigten. Beide Populationen und
dieser jetzt ausgesonderte Sarplaninac waren ähnlich und doch verschieden und
hatten die gleichen genetischen Vorfahren, die Hirtenhunde des Sar Planina
Gebirges.
Arap od Drndarskog Foto Dragan Drndarski Nach so vielen Jahrzehnten
musste man einsehen, daß es den zum Karster Schäferhund unterschiedlichen
Sarplaninac gibt....Es dauerte jahrelang, bis es eine Grenze zwischen dem
Karster Schäferhund und dem Sarplaninac gab. Erst 1968 war das entscheidende
Jahr. Prof. Dr. Pavlovic war der Fackelträger der Wahrheit, er hatte über das
Sarplanina Gebirge und seine Hunde berichtet... Wir befinden uns an einem
kritischen Punkt..., welchen Weg wir
weiter einschlagen sollen, um das kynologische Schicksal des Sarplaninac zu
beeinflussen. Wollen wir wirklich weiterkommen, haben wir das Recht, die
Rasse und den Namen zu verändern und erkennen wir wirklich den anfänglichen,
fehlerhaften Kurs, dem wir jahrzehntelang verbunden waren? Wollen wir weiter
uns im geschlossenen, gut festgestampften Kreis drehen, wollen wir weiter in
der Selektion der Hunde improvisieren und dabei mit immer schwächeren
Rassevertretern vermehren. Rassevertreter, die als hohe Auswahl der großen
Züchter propagiert werden, und die genetisch verdorrt, biologisch erschlafft und
phänotypisch uniformiert bis zur Sättigung sind? Wollen wir auch weiter die
Population, die wir Sarplaninac nennen, am schwächeren Karster Schäferhund
messen und im unendlichen Gebiet unserer Rasse Antwort auf die Frage suchen:
Wohin geht der Sarplaninac in seiner Entwicklung? Wenn wir diesen Weg gehen
wollen, haben wir keine Argumentation, wenn wir über die Rasse reden wollen.
Ein solcher Sarplaninac hat seinen Weg beendet, er ist in seinem Phänotyp
geformt durch eine andere Rasse, dem Karster Schäferhund. Auf diese Weise befinden
wir uns auf dem Pfad des Misserfolges der Rasse und der Leute, die sich damit
beschäftigen und wir können bereits in diesen Tagen in Veröffentlichungen der
"Forschung" lesen, daß er im Sar Planina Gebirge keinen Sarplaninac
gibt.... Es ermutigt aber sehr, daß
es eine Hoffnung für die Zukunft des Sarplaninac gibt und daß die Züchter
langsam zur Besinnung kommen....Sie sehen ein, daß die dauerhaft falsche
Einschätzung der Rasse und die genetische Isolation der standardisierten
Population katastrophal für den Typ der Rasse war, die isoliert vom Zustrom
des molossoiden Typs der Hirtenhunde aus dem Ursprungsgebiet gewesen ist.
Unter dem Druck der quasisachkundigen Ästhetiker und der Analytiker des
Genotyps, erschöpfte sich die Population viele Jahre und sie verzerrte sich
im Aussehen der Rasse bis zu der Stufe, die darauf hinweist, daß das Bild des
Typs und der Gebrauchsstruktur gefährdet ist. Die Züchter kamen zur
Erkenntnis, daß die kynologische Varietät aus dem Sar -Planina Gebirge nur
unter Verwendung von gesunden, kräftigen Exemplaren, die vom Typ her ideal
sind und die aus der angesprochenen Umgebung kommen, für die Zucht wertvoll
sind. Und da diese Hunde im Sarplanina Gebirge entstanden sind, auch nur von
dort erneuert werden können....
Nachkommen von Kaca od
Drndarskog und Tigar od Piksija Foto Dragan Drndarski Die Zeit, in der man
gläubig und ohne nachzufragen an dem Normatismus der Rasse festhielt, haben
andere ausgenützt. In dieser langen Zeit der Massenproduktion, die nur aus
einem einzigen phänotypischen Muster entstanden ist, die fachkundig in eine
bestimmte Richtung hin ausgewählt war, es war in eine Richtung, die keinen
Prunk der phänotypischen Struktur, sondern eine hohe Uniformität
gewährleistet hat. Es wurde keine einzige Stimme laut, die auf die
Unzulänglichkeit der praktizierten Methoden aufmerksam gemacht hätte. Ist es
denn möglich, daß sich ein getrübter Blick so lange erhalten hat, wobei
nichts vom Sarplaninac gesehen wurde? Wie kann man einen Hund übersehen, der
in die Legende eingegangen ist und der als der beste Hirtenhund der Welt
galt? Alles was war, ist hinter
uns geblieben.... Immer massenhafter versammelt man sich um den Sarplaninac,
immer mehr interessieren sich dafür, immer mehr sehen auf die ursprünglichen
Hunde der Rasse, die in den Zuchtstätten gehalten werden, und das
kynologische Serbien erwacht aus dem Nebel, befreit sich von Doktrinen und
Irrtümern, aus Ängsten und dem Unwissen, in das der kynologische Sarplaninac
eingewickelt war, aus den ausführlichen "Forschungen" mit denen der
Sarplaninac verbunden wurde und dabei mit Dunkelheit bedeckt war. Seit seiner
Einführung und weitergehend fast ein halbes Jahrhundert, wuchs die
erleuchtende Erkenntnis, daß die phänotypisch stolze, monumentale und
funktionell unübertroffene Rasse des Sarplaninac auf den Thron über alle
Hunde gestellt werden muß.... Auf dieser Erkenntnis
keimen Zuchtklubs in ganz Serbien. Sie alle haben das Ziel, den weiteren
Verfall der Werte des standardisierten Typs zu stoppen, und kräftigere,
typischere Hunde zu fordern , so, wie die Hirtenhunde ursprünglich waren. Im Ziel dieser Erneuerung
wird man nicht nur die Züchter, sondern auch die Richter und alle
fachkundigen Kynologen einsetzen. Wenn etwas in der Kynologie dem nationalen
Interesse nahe steht, dann ist es diese Arbeit, die wir zum Glück begonnen
haben. Wir hoffen. daß wir zusammen mit den mazedonischen Kollegen,
erfolgreich eine gemeinsame Aktivität auf den Weg bringen können. Wir sind heute zusammen,
um uns, selbstverständlich im Rahmen des Standards, zu einigen, wie wir am
besten durch das Bewerten der phänotypischen Hauptkonstanten und stabiler
Orientierungspunkte unser Ziel erreichen. Durch Anregungen können wir
bestimmen, wie sie phänotypisch selektiert werden können, und so die Hunde
aus dem Sar Planina Gebirge bleiben. Dabei müssen wir auch den jetzigen Stand
berücksichtigen und die veränderten Umstände der Zuchtarbeit, die von
unterschiedlichem Aussehen ausgehen. Die Züchter haben dauerhafte
Schwierigkeiten die Struktur des idealen Typs zu erhalten."
Kaca od Drndarskog und ihr
Sohn Arap mit dem Züchterehepaar Drndarski Foto Dragan Drndarski Einen Ausschnitt aus einem
Artikel von Obrad Skipic möchte ich noch einfügen, denn er passt zu dem eben
geschriebenen: "Wie bei allen Hirtenhunden ist auch beim Sarplaninac das
typische Aussehen in einem weiten Rahmen und sie zeigt sich in einer großen
Verschiedenheit des Phänotyps. Ein solcher Umstand ist ein glücklicher
Vorteil für die genetische Struktur und ein Reichtum des rassischen
Potentials. Auf der anderen Seite stellt er bei uneingeweihten Züchtern und
einer Zahl von Richtern ein Hindernis dar, mit einem großen Risiko für die
Rasse, die so in einen überbetonte, unsachliche Grundauswertung führt und so
im Laufe einer langen Anwendung in die Sphäre des Dogmas übergeht, d.h. zur
unumstößlichen Wahrheit erkoren wird, was in der heutigen Zeit eine Gefahr
sein kann." So hat sich bis zum
heutigen Tage eine Rasse erhalten, die unter den Hirtenhunden schon eine
besondere Stellung einnimmt. Ist doch dieser Hund bisher dem Schicksal vieler
anderer Hirtenhunderassen entgangen, nämlich verzüchtet zu werden. Bleibt zu
hoffen, daß nicht auch der "Show - Gedanke" in Serbien - Montenegro
und Macedonien überhand nimmt. So schließt sich
wahrscheinlich der Kreis der Varietäten des Sarplaninac. Bei dererlei
vielen multikulturellen
"Vätern" dieser Rasse ist es nicht verwunderlich, wenn man den
Sarplaninac in seiner Vielfalt durchaus mit Rassen wie Centralasiaten oder
Kaukasen vergleichen kann. Erfreulicherweise sind auch noch heute sehr viele
Farbschläge zu finden, obwohl die Rasse maßgeblich von Serbien -
Montenegro beeinflusst und gezüchtet
wird und dort immer noch sehr viele eisengraue Hunde gezüchtet werden. Auszug
des Standards: Sarplaninac sind große,
kraftvolle und im Gegensatz zu anderen Hirtenhunden etwas gedrungenere Hunde.
Er sollte von kraftvoller Konstitution sein, von ruhigem Temperament,
gutmütig im Verhalten, aber gegenüber Fremden misstrauisch. Die Widerristhöhe beträgt bei Rüden nicht unter 70 cm, viele
Tiere gehen bis 80 cm. Die Rumpflänge ist etwas größer als die Widerristhöhe
(bei Rüden 8 - 10%, bei Hündinnen 10 - 12% der Widerristhöhe). Die Kopflänge steht im Verhältnis zur Körpergröße und beträgt ca.
40% der Widerristhöhe. Der Schädelteil des Kopfes ist etwas länger als der
Fang. Die Stirn ist trocken, breit, mittlere Stirnlinie ausgeprägt. Der
Augenbogen ist schwach ausgeprägt. Der Übergang zwischen dem Fang- und
Schädelteil des Kopfes ist schwach ausgeprägt. Der Fang ist kürzer als der Schädelteil des Kopfes und in der
Basis breit und tief. Er wird zur Spitze hin allmählich schmäler. Das
Nasenbein ist gerade und breit. Die Nase ist breit und schwarz pigmentiert.
Die Lefzen sind anliegend. Die Winkel
sind geschlossen. Das Gebiss ist scherenartig und vollständig. Die Augen haben mandelförmiges Aussehen, sie sind weder
herausstechend noch eingefallen, von dunkler oder heller Kastanienfarbe. Die
Augenlieder, wie auch alle sichtbaren Schleimhäute sind schwarz pigmentiert.
Die Ohren sind fallend und werden anliegend am Kopf v-förmig getragen. Sie
sind mit kurzem, dichtem Haar bedeckt.
korrekte Augen – und Ohrenstellung, gute Pigmentierung Der Hals im oberen
Halsteil ist gewölbt oder gerade, der untere ist gerade. Der Hals ist
mittelmäßig lang. Wegen der dichten Behaarung sieht er kürzer, tiefer und
stark bemuskelt aus. Am Übergang des Kopfes in den Hals ist eine ausgeprägte
Halskrause, die die Tiefe und Breite dieses Kopfteils tiefer und breiter
erscheinen lässt. Die obere Linie des Rumpfes ist gerade, oder sie fällt sanft vom
Widerrist zur Kruppe. Der Rumpf ist etwas länger als die Widerristhöhe. Der
Rücken ist gerade und breit, nicht übermäßig lang. Die Brust ist tief, ihre untere Linie reicht bis zu den Ellbogen.
Sie ist mäßig lang, mit sanft gewölbten Rippen. Die Brust ist breit und gut
bemuskelt. Der Brustumfang soll mindestens 20% größer als die Widerristhöhe
sein. Der Bauch: ist gut ausgebildet und bemuskelt. Die untere Bauchlinie
steigt sanft nach hinten. Die Flanke ist relativ kurz, die Übergänge zeichnen
sich gut ab. Die Rute ist lang und reicht mindestens bis zum Sprunggelenk. Die
Kruppenlinie setzt sich mit der oberen Rutenlinie fort, ohne besonderen
Übergang. Sie ist mit dichtem, an der Unterseite langem Haar behaart, dass
sie buschig erscheinen lässt. Die
Rute ist säbelartig, in Aktion höher und im Affekt über der Rückenlinie
getragen. Die Pfoten sind kräftig, mit gewölbten, gut geschlossenen Zehen,
löffelförmig. Die Krallen sind dunkel pigmentiert und fest. Die Fußballen
sind dunkel bis schwarz pigmentiert, fest aber elastisch. Die Stellung der Läufe ist von hinten gesehen, gerade und etwas
breiter als die der Vorderläufe. Die Afterklauen werden selten angetroffen,
sie sollen entfernt werden. Der Schritt ist raumgreifend lang und leicht. Am
liebsten bewegt er sich in mittelmäßig langem hohem Trab. Im Galopp ist er
etwas schwerer aber mit langen und raumgreifenden Sprüngen. Der Kopf, die Ohren und die vorderen Teile der Läufe sind mit
kurzem Harre bewachsen. Der Hals, der Rumpf, die hinteren Teile der
Extremitäten und die Rute sind mit langem Haar bewachsen. Unter dem langen
Haar befindet sich eine kurze, feine, sehr dichte und reichliche Unterwolle.
Die Haarlänge beträgt am Widerrist 10 bis 12 cm, sie darf nicht weniger als 7
cm betragen. Erlaubt sind alle Farbnuancen, von weiß bis sehr dunkel, fast
schwarz. Wünschenswert sind die eisengraue und die dunkelgraue Farbe. Bei
pigmentierten Hunden sind kleine weiße Abzeichen erlaubt aber nicht
erwünscht. Der Standard der Sarplaninac ist also so ausgelegt, daß ein
robuster und ausdauernder Hund mit kräftigen Knochen gezüchtet wird, der aber
neben den körperlichen Voraussetzungen auch noch eine ganze Reihe
"geistiger" Eigenschaften haben muß. Dazu gehören: Mut,
Intelligenz, Beständigkeit, Ausgeglichenheit und Wachsamkeit. Dazu kommt eine
sehr hohe Reizschwelle, die ihn erst als Familienhund geeignet macht.
Sarplaninac Rüde, 28 Monate alt Foto Hartmut Deckert Auch für den Sarplaninac gilt, der Standard ist sehr großzügig
ausgelegt und damit sind der Phantasie der Züchter kaum Grenzen gesetzt.
Daher finden wir im Standard vereint große und schlanke Hunde, wie sie die
Armee und die Polizei bevorzugt. Aber auch die relativ kompakt wirkenden
Hunde der serbischen Züchter. Arbeitshunde im Süden des Landes und Macedonien
sind auch heute noch sehr schlank und groß. Dies mag am Futter liegen, aber
auch sicher daran, daß die Hirten und Wanderschäfer eben leichtere und damit
auch schnellere Hunde bevorzugen. Eines haben sie aber alle gemeinsam, seit
ihrer "Entdeckung" bis heute sind sie sehr schöne Hunde. Und wer
mal mit einem "echten" Sarplaninac zu tun hatte, wird den Charakter
dieser Hunde immer zu schätzen wissen. Legenden: Auch über den Sarplaninac
gibt es Legenden. Dichtung und Wahrheit liegen dabei weit auseinander. Diese
Legenden haben meiner Meinung nach entscheidend dazu beigetragen, daß auch
Sarplaninac auf den Listen gefährlicher Hunde gelandet sind. An einem Textbeispiel
sollen sie gezeigt werden: Helmut Scholtes schreibt: "Versuchen Sie nie
einen Sarplaninac zu streicheln, selbst dann nicht, wenn Sie der Hund
vermeintlich gelassen ansieht, der Sarplaninac duldet die Berührung durch
Fremde nur im Beisein seiner Bezugsperson und nach gründlicher Einführung.
Typisch ist die zur Schau gestellte Gelassenheit, wenn der Hund sich oder
seine Schutzbefohlenen bedroht sieht. Bis zum letzten Moment vermittelt er
das Bild eines desinteressierten, gelangweilten Fellknäuels um dann plötzlich
ohne Vorwarnung, dafür aber mit aller Entschlossenheit, anzugreifen. Neben
den bereits erwähnten Wach- und Schutzeigenschaften sind Sarplaninac treue
und furchtlose Begleiter ihres Herren." Hier haben wir ihn wieder,
den Hirtenhund, der unter Einsatz seines Lebens alles verteidigt, bzw. sogar
angreift. Der nicht angefasst werden soll, der kurz und gut bei falscher
Annäherung alles frisst und zerkleinert. Aber auch Sarplaninac sind wie alle
anderen Hirtenhunde eher defensiv, d.h. sie warnen. Angriffe auf andere Tiere
sind die Ausnahme, nicht die Regel und Beißattacken gegenüber Menschen
passieren äußerst selten. Kommt es dazu, ist fast immer der Mensch der
Auslöser. Richtiges Verhalten der
Hirtenhunde setzt allerdings voraus, daß sie aus Zuchtlinien stammen, die
stabile und wesensfeste Hunde hervorbringen. Bei Arbeitszuchten eine
Selbstverständlichkeit, bei "Show" Hunden nicht immer der Fall.
Gerade in Deutschland wird immer mehr auf die Optik der Hunde geachtet, der
Charakter bleibt dabei auf der Strecke. Dazu kommt ein hoher
Verwandtschaftsgrad, der dafür sorgt, daß alle "Unarten" einer
Linie verstärkt werden. Die Mischung der
Yugoslawen und Macedonier erscheint wesentlich sinnvoller, zwar werden auch
hier Zuchtschauen und Ausstellungen veranstaltet, aber es finden Wesenstests
statt und viele Hunde arbeiten als Hirtenhunde und als Diensthunde. Eines ist ebenfalls aus
alten Zeiten geblieben und das sind die verschiedenen Bezeichnungen für
verschiedene Farbschläge. Erwähnenswert eigentlich nur zwei. Zum einen Karabash, zum anderen Merdjan.
10 Monate alter Karabash
Rüde Foto Sandor Barna Karabash: Zur Erinnerung, Karabash
bedeutet Schwarzkopf und kommt aus dem türkischen. Durch den Einfluss der
langen Türkenherrschaft auf dem Balkan hat man diesen Begriff bei eben
schwarzköpfigen Hunden übernommen. Dazu kam, daß es im macedonischen und
albanischen Teil der Sar - Planina sehr helle Hunde gab und noch gibt, einige
mehr weiß, andere "gelb". So kam die Verbindung zustande, ein
Karabash ist ein gelber Hund mit schwarzem Kopf oder wenigstens schwarzer
Maske. Im Laufe der Zeit verwischte diese Kombination, weil eben auch gelbe
Hunde vorkamen, die keinen schwarzen Kopf hatten. Damit wäre die Bezeichnung
Karabash fehl am Platze. Aber Karabash hatte sich derart eingeprägt, daß auch
heute noch viele Hirten anstelle des Namens Sarplaninac Karabash verwenden,
wenn der Hund gelb ist. Nicht mehr ganz richtig, aber eben in die Tradition
eingegangen. In das Reich der Märchen gehört sicher die Behauptung, ein
Karabash könne ein Gewicht von über 100 kg erreichen. Wer sollte mit einem
derart plumpen und großen Hund etwas anfangen können?
Merdjan Foto Sandor Barna Merdjan: "Bedeutet perlweiß. Er soll ähnlich dem Pyrenäen Berghund
sein, also ohne Maske". Stimmt, stimmt aber auch nicht. Auf Nachfrage
sagte mir ein Macedonier, der Begriff könne mit Korall übersetzt werden, was
dann auch perlweiß sein könnte. Anders die Übersetzung eines Serben. Dort versteht man unter
Merdjan eine Art unsichtbare Grenze, die nicht überschritten werden soll. Im
Falle eines Hirtenhundes wäre z.B. das Schaf die Grenze, überschreitet sie
jemand, steht er vor den Hunden. Eine interessante Übersetzung, denn in
gewisser Weise entspricht sie der Übersetzung des Begriffes Alabai der
centralasiatischen Völker. Bliebe am Schluss dieser
Beschreibung noch ein paar Sätze zu schreiben über den Charakter der
Sarplaninac. Es ist schon angeklungen, durch reichliche Übertreibungen hat
man ihn wie alle anderen Hirtenhunden zum "Superman" gemacht. Im
richtigen Leben sieht das ganze etwas anders aus. Sarplaninac unterscheiden
sich keineswegs von anderen Hunderassen. So gibt es Energie - und
Temperamentsbolzen, aber auch ruhige, ja fast gelangweilte Hunde.
Klischeehaft ihnen das eine oder andere anzuhängen wäre falsch. Allerdings
ist auch diese Rasse wachsam und diese Wachsamkeit muß in die richtigen
Bahnen gelenkt werden. Kein so übergroßes Problem, wie oft geschildert. Denn
sonst wären die vielen "Experten" mit ihrem ersten Sarplaninac
nicht einigermaßen klar gekommen. Manche haben es allerdings nie gelernt und
das ist eigentlich verwunderlich, denn auch Sarplaninac sind erst mit 3 bis 4
Jahren richtig erwachsen und ausgewachsen und solange eben auch
beeinflussbar. Doof sind sie nicht, die
Hirtenhunde des Balkan und daher auch nicht unbestechlich, wie ihnen oft
angedichtet wird, denn dann wären sie die erste Rasse dieser Welt, von der
man dies behaupten könnte. Daher würde ich mir wünschen, daß die Kirche
gerade bei Hirtenhunden öfters mal im Dorf bleibt und die reichlich
dümmlichen Sagen und Legenden endlich
dahin kommen, wo sie hingehören, auf den Müll.
Kinderliebe, Cica + Marco Foto Dragan Drndarski In einem Punkt kann ich
vielen recht geben, die über Sarplaninac geschrieben haben. Diese Hunde sind
als Familienhunde natürlich auch "kindergeeignet". Aber eines sollte
dabei nie vergessen werden, Kinder und Hunde benötigen immer eine Aufsicht
und so sollten nie Kinder und Hunde alleine losziehen, egal um welche Rasse
es sich handelt. Damit wäre nach langen
Geburtswehen auch das Kapitel Sarplaninac abgeschlossen. So daß ich nunmehr
meinen total verrückten Herrn Gane holen kann, um den abendlichen Spaziergang
zu unternehmen. Vielleicht kommt aber auch mal wieder eine Journalistin
vorbei, die ihn gerne fotografieren möchte, das wäre dann wieder eine
"Gaudi". Das ist allerdings eine andere Geschichte und die soll E.
M. K. ruhig selber erzählen. Hartmut Deckert Quellen: Dragan Drndarski Dr. Ludvig Matlas, Obrad Skipic Internetseiten von Helmut Scholtes, Dr.
Marija Jovanovic, Milan Lazic, Ilona Hambitzer Mein Dank geht an Luise
Daser, die mir einen übersetzten Text anlässlich einer Tagung 1999 über den
Sarplaninac in Smederevska Palanka überließ. Und natürlich bedanke ich
mich bei den „Spendern“ von Bildern, nämlich Dragan Drndarski und Sandor
Barna, Roland Kaschel und der Familie Bibulovic. Diese
Rassebeschreibung ist Bogdan Bibulovic gewidmet, den ich in Yugoslawien
kennen und schätzen lernte. |
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im Miroc Foto Dragan Drndarski |
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