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| Ausgabe 05/2006 |
Mai 2006
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Sarplaninac-Hündin Riva Liebe Leserinnen, liebe Leser, als wir Informationen über den Pyrenäenberghund sammelten, ergab sich unser erster Artikel in dieser Ausgabe von ganz allein, als wir im Buch von Josef Müller über die pyrenäischen Schäferhunde die Kapitel über Transhumanz fanden. Denn die sind interessant genug, um darüber gesondert zu schreiben. Warum wir dann aber dazu Bilder aus Georgien zeigen? Das hat mehrere Gründe. Zum einen fanden wir den Kontrast dramaturgisch interessant. Zum anderen sind die Bilder eben etwas besonderes - und ganz ehrlich zugegeben, aus den Pyrenäen haben wir nicht die passenden Bilder. Riva, Portrait einer Sarplaninac-Hündin - und dieser Artikel interessiert sicher diejenigen, die mit "modernen Hirtenhunden" noch etwas anfangen können. Riva nämlich "arbeitete" fast ihr gesamtes Leben. Einen Satz finden wir zu ihr noch wichtig. Sie war kein Champion und keine Ausstellungssiegerin, aber Riva war eine Hündin mit Charakter. Was damit gemeint ist? Bei einem Redaktionsmitglied war mal der Besitzer einer dieser "gekrönten Champions". Der stieg aus dem Auto aus, versteckte sich reichlich feige hinter seinem Besitzer und knurrte unser Redaktionsmitglied an. So etwas hätte Riva nie getan, denn sie hatte eben Charakter. Im Internet ist noch immer der Argenhof von Christiane Rohn und seine Tiere ein beherrschendes Thema. Seit einiger Zeit geht es um den Berberaffen Chimba, um sein Leben auf dem "Gnadenhof" und darum, ob er an eine Organisation abgegeben wird, die von Berberaffen etwas versteht. Wie üblich, hüllt sich Christiane Rohn in Schweigen und angestellte Mitarbeiter oder die Anwältin erklären, angeblich sei man bereit, das Tier abzugeben. Daran haben neben anderen auch wir unsere Zweifel. Gleichzeitig aber drücken einige Leute auf die berühmte Tränendrüse, wenn es darum geht, warum Chimba überhaupt auf dem Hof ist. Wir veröffentlichen daher alle Geschichten darüber, die rührenden und die gelogenen, die halbwahren und die richtige. Stimmen tut übrigens nur die Dritte. Aber lesen Sie selbst. Die Redaktion
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