Ausgabe 07/2006
Juli 2006


Das erste in Deutschland
Foto: Erich Hoffmann
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die WM ist vorbei und sie hat natürlich auch das Blättle beeinflusst, denn wer vor dem Fernseher sitzt, kann nicht schreiben. Aber es war schön und beeindruckend, wie friedlich die Deutschen sein können. Hätten einige wenige von ihnen nicht den Bären getötet, wäre der gute Eindruck perfekt gewesen.

Wie man aber mit Bären und anderen Wildtieren leben kann, beschreibt der Artikel des Journalisten Roland Knauer, der sich das mal in Bulgarien angeschaut hat.

Schafe als Woll- und Fleischlieferanten und Hirtenhunde stehen sie in einer engen Beziehung. Was aber, wenn sich die Zeiten ändern, und die Menschen lieber Kleidung aus pflanzlichen Fasern, z. B. Baumwolle, oder Funktionswäsche aus Sytnhetik tragen? Ein neuer Weg ist das NOLANA-Haarschaf-Projekt der Fachhochschule Osnabrück, vorgestellt von Dorette Knobbe. Was zunächst "neumodisch" erscheint, ist im Grunde genommen die Rückzüchtung einer standortangepaßten Schafrasse, die auf natürlichem Wege ihr Fell wechselt - ohne Scheren.

Karin und Wolfgang Brüseke luden ein, und viele sind gekommen zum "Kangaltreff" in NRW. Auch Klaus Schaper war dort und hat uns beschrieben, wie es war.

Und daher viel Spaß beim Lesen.

Die Redaktion

Ökologie

Teamwork gegen Bär und Wolf - Bulgariens Schäfer wehren sich erfolgreich mit Lumpen und Hunden gegen Raubtiere

Während JJ1 alias Braunbär Bruno seit Wochen halb Deutschland und den Osten Österreichs beinahe so erfolgreich in Atem hält wie die Fußballweltmeisterschaft den Rest der Welt, schlagen sich Länder wie Bulgarien und Rumänien seit Jahrhunderten recht erfolgreich mit Tausenden von Wölfen und Bären herum, ohne davon viel Aufhebens zu machen ...

Ökologie

Das NOLANA-Haarschaf-Projekt




Ende Mai 2006 haben wir für unseren Bio-Hof eine kleine Herde Schafe gekauft, damit unsere Wiesenflächen im Landschaftsschutzgebiet natürlich "gemäht" werden. Erfahrungsgemäß sind die vorhandenen Rinder zumeist sehr wählerisch, bei dem vorhandenen Nahrungsangebot auf der Wiese, so dass eine Beweidung durch Schafe diese Haltung gut ergänzt ...

Menschen

Kangaltreffen vom 30.06. bis 02.07.2006 (Bericht eines Teilnehmers)



Karin und Wolfgang Brüseke riefen und viele, viele kamen.

Als wir vor einigen Wochen die Einladung zu dem diesjährigen Kangaltreffen im Mail-Postfach fanden, war die Vorfreude groß. Die Gründe dafür: ...

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