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| Ausgabe 09/2006 |
September + Oktober 2006
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Boss und der Mythos, eine Unbekannte Liebe Leserinnen, liebe Leser, wieder mal gibt es eine Neuerung - und die ist für uns entlastend und für einen sicher sehr großen Teil unserer Leserschaft nicht so toll. Wir werden nämlich bis auf weiteres unser Blättle wieder auf zweimonatiges Erscheinen umstellen. Es ist einfach nicht zu bewältigen, jeden Monat Blättle und die Arge(n) Märchen und dann soll ja endlich auch mal wieder ein Rasseportrait erscheinen. Der Mythos lebt, und anscheinend ist er auch nicht tot zu kriegen, und gemeint ist der vom Do-khyi. Aber der ist in dieser Form Quatsch und das meinen nicht nur wir, sondern auch Adolf Krassnigg. Wir haben mal mit ihm darüber gesprochen dass unsere Redaktion natürlich gerne bereit ist, Mythen aller Art dahin zu befördern, wohin sie gehören, in den Papierkorb der "Hundeliteratur" oder auf den "Abfallhaufen der Geschichte". Dabei will uns Adolf Krassnigg helfen und so veröffentlichen wir eine Artikelserie, die sich mit diesem unseligen "Blödsinn" beschäftigt. Lesen sie also Do Khyi - Mythos und Wirklichkeit oder Killing legends! Die älteren Leser und Leserinnen erinnern sich sicher, vor ca. 30 Jahren gab es den berühmten Bärendreck. Sauber aufgerollt in eine Schlange, die aber eigentlich eine Spirale war, ließen echte Kenner und Liebhaber diese Süßigkeit in abgerolltem Zustand im Munde verschwinden und es war herrlich. Roland Knauer aber, obwohl er zu dieser Generation gehört, erzählt vom Bärendreck eine ganz andere Geschichte. Nämlich die, wie Touristen in den rumänischen Karpaten stundenlang und tagelang in den Bergen "rumlatschen" um "Bärendreck" zu suchen. Der aber sieht ganz anders aus und genießbar ist er auch nicht gerade. Bevor nun die komplette Leserschaft durcheinander kommt, es handelt sich in diesem Artikel um richtigen Bärendreck und den findet man ziemlich häufig, schreibt er wenigstens. Das stimmt, denn die Karpaten beherbergen noch immer die größte Bärenpopulation in Europa. Aber auch Wolf und Luchs sind zahlreich vertreten. Ob man deren "Bärendreck" auch so leicht findet? Selber lesen macht schlau! Wenn die Hirtenhunde dieser Republik gedacht haben, ihre Talsohle sei durchschritten, indem man sie zu Herdenschutzhunden gemacht, von Frauen mit der dümmlichen Bezeichnung "Herdis" bedacht und sie durch Hundeschulen und zu dämlichsten Seminaren geschleppt hat, dann irren sie. Denn es kommt noch toller. Allerdings hat diese neue Form, den eigenen Hund "besser zu verstehen", einen einzigen Vorteil für die bedauernswerten Hunde, egal welche Rasse da rein gerät, sie hat wenigstens einen ziemlich passiven Part. Was gemeint ist? Einfache Antwort: die Damen aus der "Herdenschutzhundeszene" haben nun auch die "Tierkommunikation" entdeckt und was sie machen, machen sie richtig. Wir wollen uns daran beteiligen und das kam so: Vor einigen Monaten unterhielt sich ein Mitglied unserer Redaktion mit alten "Internetbekanntschaften" und da kam die Rede auf dieses Thema und dass wir eben an Informationen interessiert sind. Kein Problem, meinten beide, wir schicken das, was auf einer Mailingliste dazu veröffentlicht wurde und ihr habt was zum Schreiben. Unsere Erwartungen sind übertroffen worden und der Artikel über "Tierkommunikation" ist das Ergebnis dieses Austausches. So ganz ernst genommen werden darf er vom "vernünftigen" Rest der Welt natürlich nicht, obwohl wir wissen, dass die Gabis und Sonjas, und wie sie alle heißen, dieses "Geschäft" sehr ernst betreiben. Eine dieser "Damen" will nun den letzten verbliebenen Hirtenhund auf dem "Gnadenhof Christiane Rohn" retten und war dort. Sicher hat sie mit ihm gesprochen und er hat ihr die ganzen "Sauereien" erzählt, die er seit Ostern 2004 erleben musste. Bekommen wir das Ergebnis dieser Unterhaltung, würden wir es ebenfalls gerne veröffentlichen. Wenn nicht, schicken wir ein Bild von Baghera an eine Tierkommunikatorin und die redet dann eben mal ein ernstes Wörtchen mit ihm. Aber lesen Sie selbst! Die Redaktion
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